Fisch – Aus dem Ernährungsplan nicht wegzudenken

Fisch – Aus dem Ernährungsplan nicht wegzudenken

Der Fisch ist ein Nahrungsmittel mit hohem Nährwert. Es wird empfohlen fünf bis sechs Portionen Fisch wöchentlich zu konsumieren. Der Vorteil der Fische gegenüber anderen Nahrungsmitteln ist, dass durch die Zubereitung nur wenige Nährstoffe verloren gehen. Das Dünsten ist schonender als das Braten oder das Kochen.

Protein- und Fettgehalt

Der Fisch enthält mit 18 bis 25% einen hohen Anteil an Protein. Sein Proteingehalt ist mit dem von rotem Fleisch vergleichbar (Rindfleisch enthält zum Beispiel 22%, Schweinefleisch 19%), ist aber zum Teil von höherer Qualität. Der Fettgehalt variiert je nach Fischart. So enthält Kabeljau weniger als 2% Fett, während der Fettanteil beim Hering 10% und beim Thunfisch 16% beträgt.

Fettsäuren

Fische mit hohem Fettgehalt sind besonders reich an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Zu ihnen gehören die Alpha-Linolensäure und die Linolensäure. Diese Fettsäuren gehören zu den sogenannten guten Fetten. Da der menschliche Organismus sie nicht produzieren kann, ist ihre Zufuhr mit der Nahrung besonders wichtig. Die Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Problemen, bekämpfen Entzündungen (auch in den Gelenken), helfen bei Depressionen, regulieren die Blutfettwerte uvm.

Vitamine – Mineralien – Spurenelemente

Fisch ist eine gute Vitaminquelle. Der Lachs und der Schwertfisch enthalten viel Vitamin A, das für die Augenfunktion wichtig ist. Der Hering und der Aal sind reich an Vitamin D. Dieses Vitamin ist wichtig für den Knochenbau. Ebenfalls wichtig ist Calcium. Das nimmt der Organismus hauptsächlich aus kleinen Fischen auf, die mit den Knochen gegessen werden können (z.B. Sardinen). Alle Fische enthalten Vitamin B12, Jod, Selen und andere wichtige Nährstoffe.

Frischer Fisch schmeckt am besten. Deswegen wurde früher empfohlen bevorzugt heimischen Fisch zu essen. Mit den heutigen, stark verkürzten Transportzeiten gehört diese Empfehlung wohl der Vergangenheit an. So kann im Zeitalter der Globalisierung der Schwede seinen Matjes in London, der Spanier sein Bacalao in Paris und der Japaner seinen Sushi in Berlin bestellen.